Eine runde Uhr mit Zeigern liest man anders als eine Digitalanzeige. Man sieht auf einen Blick, wie viel von der Stunde schon vorbei ist, und schätzt intuitiv, wie lange es noch bis zur vollen Stunde dauert. Genau dafür ist diese analoge Uhr gedacht: als ruhige Wanduhr für den Bildschirm, die immer die richtige Zeit zeigt.
Vier Zifferblätter stehen zur Auswahl – klassisch mit arabischen Ziffern, mit römischen Zahlen, ganz minimal mit Strichen und eine dunkle Nachtversion. Im Vollbild wird die Uhr so groß, wie der Bildschirm es zulässt.
Uhr lesen lernen mit der Zeigeruhr
In der Grundschule gehört das Uhrlesen in der zweiten oder dritten Klasse zum Lehrplan, und viele Kinder tun sich damit anfangs schwer. Eine große Uhr am Whiteboard hilft, weil alle gleichzeitig darauf schauen können. Ein paar Merkhilfen, die sich bewährt haben:
- Der kurze, dicke Zeiger zeigt die Stunde. Er bewegt sich langsam und steht oft zwischen zwei Zahlen.
- Der lange Zeiger zeigt die Minuten. Jede Zahl auf dem Zifferblatt steht für fünf Minuten: Bei der 3 sind es 15 Minuten, bei der 6 sind es 30.
- Der dünne rote Zeiger zählt die Sekunden und braucht genau eine Minute für eine Runde.
- „Viertel nach“, „halb“ und „Viertel vor“ entsprechen den Positionen 3, 6 und 9 des Minutenzeigers. Achtung: „halb drei“ bedeutet 2:30 Uhr.
Mit der Einstellung „Digitalanzeige“ erscheint die Zeit zusätzlich in Ziffern unter der Uhr. So können Kinder ihre eigene Antwort sofort überprüfen.
Tickend oder gleitend?
Bei den meisten Quarzuhren springt der Sekundenzeiger einmal pro Sekunde weiter. Hochwertige mechanische Uhren und viele Bahnhofs- und Wanduhren haben dagegen einen Zeiger, der scheinbar gleichmäßig über das Zifferblatt gleitet. Beides lässt sich hier einstellen: Standardmäßig springt der Zeiger, mit „Gleitender Sekundenzeiger“ läuft er flüssig durch.
Wer die Uhr länger offen lässt, etwa als Bildschirmuhr, empfindet die gleitende Variante oft als angenehmer, weil das kleine Zucken jeder Sekunde wegfällt.
Wofür eine Bildschirmuhr praktisch ist
Auf dem Beamer sieht die ganze Klasse, wie viel Zeit noch bleibt – und übt nebenbei das Uhrlesen.
Eine dezente Wanduhr auf dem Nebenbildschirm, ohne dass man ständig in die Taskleiste schauen muss.
Als Uhr im Bild für Livestreams oder Aufnahmen – die Minimal-Ansicht wirkt dabei besonders ruhig.
Ein altes Tablet mit dem Nacht-Zifferblatt ersetzt einen Wecker mit grellem Display.
Woher kommt die Uhrzeit?
Die Uhr zeigt die Systemzeit deines Geräts an. Smartphones und Computer gleichen diese normalerweise automatisch über das Internet ab, daher stimmt die Anzeige in der Regel auf die Sekunde. Wenn du eine andere Darstellung bevorzugst, findest du hier die digitale Uhrzeit mit Datum und Kalenderwoche und die Flip Clock im Stil der alten Klappzahlenuhren.
