Zettel schreiben, falten, in eine Mütze werfen, umrühren – so funktioniert eine Auslosung seit Generationen. Nur hat man selten Papier, Stift und Mütze gleichzeitig zur Hand. Hier lassen sich Lose ziehen, ganz ohne Zettelwirtschaft: Namen eintragen, mischen, aufdecken.
Jedes Los liegt verdeckt mit einer Nummer auf dem Tisch. Wer an der Reihe ist, tippt auf eine Karte und sieht, was darauf steht. Oder der Zufall wählt das Los mit „Zufällig ziehen“ selbst aus. Die Reihenfolge der Ziehungen wird darunter mitgeschrieben.
So funktioniert das Lose ziehen
- Lose eintragen: Ein Los pro Zeile – das können Namen, Aufgaben, Preise, Rollen oder Zahlen sein.
- Nieten (optional): Mit „Nieten hinzufügen“ kommen leere Lose dazu, wie bei einer klassischen Tombola.
- Mischen: „Lose mischen“ verteilt alles verdeckt und nummeriert.
- Ziehen: Auf ein Los tippen, um es umzudrehen – oder „Zufällig ziehen“ nutzen. Bereits gezogene Lose bleiben offen liegen.
Mit „Neu mischen“ beginnt eine neue Runde mit derselben Liste. „Liste bearbeiten“ führt zurück zur Eingabe. Die Liste bleibt im Browser gespeichert.
Beliebte Einsatzbereiche
Wer beschenkt wen? Jede Person deckt ein Los auf und erfährt, für wen sie ein Geschenk besorgt.
Preise eintragen, Nieten hinzufügen, und die Gäste ziehen der Reihe nach – wie auf dem Vereinsfest.
Putzplan in der WG, Dienste im Verein oder Themen für Referate: Jeder zieht seine Aufgabe selbst.
Startreihenfolge, Gruppenauslosung oder Paarungen für Spiele – transparent und nachvollziehbar.
Verdeckte Lose vs. Zufallsziehung
Das Tool bietet zwei Wege, die beide gleich fair sind. Beim Selbstziehen wählt jede Person eine Karte – das fühlt sich an wie eine echte Lostrommel und macht in der Gruppe mehr Spaß. Da die Lose vorher zufällig verteilt wurden, beeinflusst die Wahl der Karte das Ergebnis nicht.
Bei „Zufällig ziehen“ bestimmt der Generator das nächste Los. Das ist praktisch, wenn eine Person die Auslosung allein durchführt, zum Beispiel bei einem Gewinnspiel, das vor der Kamera oder im Stream gezogen wird.
Gemischt wird mit dem Fisher-Yates-Verfahren und kryptografischen Zufallswerten aus crypto.getRandomValues(). Jede Anordnung der Lose ist dadurch gleich wahrscheinlich.
Tipps für eine faire Auslosung
Liste vorher gemeinsam prüfen
Bevor gemischt wird, sollten alle sehen, welche Lose im Topf sind. Das schafft Vertrauen und verhindert spätere Diskussionen.
Beim Wichteln: sich selbst ziehen
Zieht jemand den eigenen Namen, einfach mit „Neu mischen“ eine neue Runde starten. Bei kleinen Gruppen kommt das öfter vor, als man denkt.
Für einfache Entscheidungen
Geht es nur um eine Person aus vielen, ist das Glücksrad schneller. Für zwei Optionen reicht ein Münzwurf.
Häufig gestellte Fragen
Kurz beantwortet.
Ohne Zettel, ohne Mütze, garantiert fair. Für Gruppen gibt es außerdem Teams einteilen.
